Europäische Woche der Regionen und Städte 2021

Seit dem 30. August 2021 können sich Interessierte für die diesjährige Europäische Woche der Regionen und Städte anmelden, die gemeinsam vom Ausschuss der Regionen und der Generaldirektion Regionalpolitik der Kommission organisiert wird.

Unter dem Motto „Zusammen für den Wiederaufschwung“ werden dabei Themen wie „Grüner Wandel“, „Kohäsion und Kooperation“, „Digitale Transformation“ und „Bürgerbeteiligung“ im Fokus stehen. Die über 300 Veranstaltungen finden in der Zeit vom 11. bis 14. Oktober statt, aufgrund der Pandemie wieder in digitaler Form.

Die Europäische Woche der Regionen und Städte ist eine jährliche viertägige Veranstaltung, bei der Städte und Regionen ihre Möglichkeiten zur Schaffung von Wachstum und Arbeitsplätzen bei der Umsetzung der Kohäsionspolitik der Europäischen Union erörtern können. Unter den vier thematischen Schwerpunkten können sich regionale und lokale Vertreter zu den unterschiedlichsten EU-Fördermöglichkeiten informieren, austauschen und Kontakte knüpfen.

Unter rheinland-pfälzischer Beteiligung findet beispielsweise am 14.10.2021 ein von Sachsens Europaministerium organisierter digitaler Workshop zu „Lifelong Learning with Europe“ statt. Im Fokus steht die Vorstellung verschiedener Modelle für ein lebenslanges Lernen über Europa. Ziel ist es, sich über die Modelle auszutauschen und durch Bildung von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter die demokratische Beteiligung der EU-Bürger und EU-Bürgerinnen zu stärken.

Unter dem Thema „Kohäsion - vom Notfall zur Resilienz“ werden der Mehrwert der Kohäsionspolitik und ihre Synergie mit anderen Förderinstrumenten diskutiert werden sowie die damit verbundenen Möglichkeiten, den pandemischen Notfall zu bewältigen. So zum Beispiel auch die Fragen, welche Auswirkungen die Arbeit der Regionen und Städte bei der Nutzung der Strukturfonds für die gesundheitliche, soziale und wirtschaftliche Erholung hat und wie deren Bedürfnisse und Lösungsvorschläge aussehen.

Im Zusammenhang mit dem „Grünen Wandel“ soll untersucht werden, welche Rolle die Regionen und Städte der EU bei der Bewältigung der kurz- und langfristigen Herausforderungen eines grünen und sozial gerechten Übergangs spielen, welchen Beitrag sie zu einem nachhaltigen und grünen Aufschwung leisten oder welche Maßnahmen zur Schaffung nachhaltiger Transportsysteme notwendig sind.

Auch im Zusammenhang mit der Digitalisierung soll die Rolle der Regionen und Städte untersucht werden: Wie können sie die EU-Fonds nutzen, um den digitalen und grünen Übergang für die Menschen erfolgreich zu gestalten? Wie können Regionen und Städte die digitalen Herausforderungen angehen und wie können die Bürgerinnen und Bürger zu diesem Prozess beitragen? Darüber hinaus will die Europäische Woche der Regionen und Städte auch einen Beitrag zur Konferenz über die Zukunft Europas leisten. Die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger an das europäische Demokratiemodell sollen diskutiert und gesammelt werden.

Ausführliche Informationen zu den angebotenen Workshops und sonstigen Veranstaltungen enthält das Programm, das auch Möglichkeiten zur direkten Anmeldung bietet. (UV).