Förderung für Jungwissenschaftler

Auch dieses Jahr fördert der Europäische Forschungsrat die herausragende Pionierarbeit von Jungwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern. Mit insgesamt 621 Mio. Euro werden 408 Projekte aus 51 Ländern gefördert. Ziel des Europäischen Forschungsrats (ERC) ist es, Arbeiten in Wissenschaft und Innovation zu unterstützen, die Lösungen für dringliche Probleme unter anderem in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz oder auch Gesundheit suchen.

Auch Forscherinnen und Forscher aus Deutschland profitieren von der Förderung, insgesamt 73 – so viel wie aus keinem anderen Land.

Aus Rheinland-Pfalz gehören Dr. Zachary Chitwood und Christian Smorra von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit ihren Projekten „Mount Athos in Medieval Eastern Mediterranean Society: Contextualizing the History of a Monastic Republic (ca. 850-1550)“ (Dr. Zachary Chitwood) und „Symmetry Tests in Experiments with Portable Antiprotons“ (Christian Smorra) zu den Geförderten.

Der ERC wurde 2007 von der EU eingerichtet. Neben der Finanzierung innovativer Forschungsarbeiten will er auch weltweit Spitzenforscher dafür gewinnen, in Europa tätig zu werden. Dafür bietet er vier zentrale Förderprogramme an: Starting Grants (Finanzhilfen für Nachwuchsforscher), Consolidator Grants (Finanzhilfen zur Konsolidierung), Advanced Grants (Finanzhilfen für etablierte Forscher) und Synergy Grants (Finanzhilfen für Gruppen herausragender Forscher). Die Gelder, über die der ERC verfügt, sind Teil des Programms Horizont 2020. (KH)

https://ec.europa.eu/germany/news/20190903-eu-jungwissenschaftler_de

https://www.eubuero.de/erc-stg.htm