Forschungsminister beraten über Internationalisierung und Europäischen Forschungsraum

Eine neue Internationalisierungsstrategie für die EU im Bereich Forschung und Innovation, die Governance und Umsetzung des Europäischen Forschungsraums sowie die Assoziierung von Drittländern zum Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont Europa“ waren zentrale Themen des Treffens der EU-Forschungsministerinnen und Forschungsminister am 28. September 2021.

In den Schlussfolgerungen des Rates „Globales Konzept für Forschung und Innovation – Europas Strategie für internationale Zusammenarbeit in einer sich verändernden Welt“ betonen die Ministerinnen und Minister die Bedeutung von gemeinsamen Grundwerten und Grundsätzen und stellen fest, Offenheit und Umsicht sowie Zusammenarbeit und Gegenseitigkeit müssten sich die Waage halten. Kommission und die Mitgliedstaaten werden aufgefordert, bei ihrer Zusammenarbeit mit globalen Partnern „so offen wie möglich und so geschlossen wie nötig“ zu sein.

Mit ihrem Gedankenaustausch zum Europäischen Forschungsraum haben die Ministerinnen und Minister die Schlussfolgerungen zum Europäischen Forschungsraums vorbereitet, die der Rat bis Ende dieses Jahres annehmen will. In den Schlussfolgerungen werden die Governance und das Controlling auch im Bereich der internationalen Zusammenarbeit im Mittelpunkt stehen.

Anfang 2022 soll es, so die Ankündigung des Rates, eine internationale Konferenz geben, mit der ein „multilateraler Dialog mit den wichtigsten internationalen Partnern über gemeinsame Grundsätze und Werte in der internationalen Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Innovation“ eingeleitet werden soll. (MK)

https://www.consilium.europa.eu/de/press/press-releases/2021/09/28/council-agrees-on-a-global-approach-to-research-and-innovation/