Kommission geht gegen angebliche Corona-Wundermittel vor

In den letzten Wochen kursierten zahlreiche Angebote von angeblichen Corona-Wundermitteln im Internet, darunter beispielsweise Mundwasser oder der Urin von Kühen, aber auch gefährliche Angebote wie hochverdünntes Arsen. Die Kommission ist jetzt gegen solche Angebote vorgegangen.

Im Rahmen einer EU-weiten Durchforstung von Internetseiten konnten Millionen von falschen und betrügerischen Inhalten entfernt oder blockiert werden, die aufgrund Irreführung gegen EU-Verbraucherregeln verstießen.

Der EU-Kommissar für Justiz und Verbraucherschutz, Didier Reynders, sprach von einem Erfolg, da alle 27 nationalen Verbraucherbehörden im Zusammenschluss des europäischen Behördennetzwerks Consumer Protection Cooperation (CPC) mit der Kommission zusammengearbeitet hätten, um die Verbraucher online zu schützen.

Die Verbraucherbehörden kontrollierten insgesamt 268 Internetseiten. Dabei standen vor allem Angebote für Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel sowie Lebens- und Nahrungsergänzungsmittel mit angeblich heilender Wirkung gegen das Coronavirus im Mittelpunkt. (MF)

https://ec.europa.eu/germany/news/20200526-onlineplattformen-corona-wundermittel_de