Kommission will Horizont Europa ab 2021 stärken

Die Pläne der Kommission für die Erholung der EU von der Corona-Krise sehen unter anderem eine Stärkung der Forschungsförderung vor. Die Kommission plane diejenigen Programme zu stärken, die sich in der Krise bewährt haben, sagte Kommissionspräsidentin von der Leyen am 13. Mai 2020 im Europäischen Parlament (EP). Ausdrücklich benannte sie hierbei „Horizont Europa“, das Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der EU ab 2021.

Anlässlich einer Debatte des EP über den Mehrjährigen Finanzrahmen der EU (MFR) skizzierte von der Leyen die Pläne der Kommission für eine Erholung Europas von der Corona-Krise. Das Wiederaufbau-Instrument der Kommission sieht demnach drei Säulen vor. In der dritten Säule sollen die Instrumente ausgebaut werden, die sich in der aktuellen Krise als besonders wirksam erwiesen haben. Hierzu gehören, so die Kommissionspräsidentin, „rescEU“, aber auch „Horizont Europa“. Zudem soll in dieser Säule ein neues Gesundheitsprogramm geschaffen werden. Die erste Säule des Wiederaufbau-Programms soll sich hingegen auf die Unterstützung der Mitgliedstaaten konzentrieren. Mit den Maßnahmen der zweiten Säule sollen die Wirtschaft wieder „angekurbelt“ und private Investitionen mobilisiert werden. (MK)

https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/speech_20_877

https://ec.europa.eu/germany/news/20200514-aufbauprogramm_de

https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/MEX_20_881