Kommissionspräsidentin besucht Werk in Belgien

Am 23. April 2021 besuchte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die Produktionsstätte des BioNTech/Pfizer-Impfstoffs im belgischen Puurs. Begleitet wurde von der Leyen von dem Vorstandsvorsitzenden von Pfizer, Albert Bourla, der Mainzer Wissenschaftlerin und Mitbegründerin von BioNTech, Özlem Türeci, und dem belgischen Premierminister Alexander de Croo. Das Werk in Puurs war die erste Produktionsstätte, die in Europa einen mRNA-Impfstoff in großem Maßstab hergestellt hat.

In der Pressekonferenz anlässlich der Werksbesichtigung ging von der Leyen auch auf die europäische Impfstrategie ein und wertete diese als Erfolg: Die EU sei nach den USA und China unter den Top Drei bei den COVID-19-Impfungen weltweit. Gleichzeitig wies sie darauf hin, dass Europa ebenso viel exportiert habe wie an die eigenen Bürger geliefert. „Wir sind die Apotheke der Welt, und wir Europäer sind stolz darauf, und wir laden andere ein, sich uns anzuschließen“, so von der Leyen.

Von der Leyen ging auch auf die vorgezogenen Impfstoff-Lieferungen ein: „Dank der enormen Anstrengungen von BioNTech-Pfizer und der Beschleunigung ihrer Impfstofflieferungen bin ich nun zuversichtlich, dass wir bereits im Juli über genügend Dosen verfügen werden, um 70 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in der EU zu impfen.“ Zudem kündigte sie den unmittelbar bevorstehenden Abschluss eines neuen Vertrags mit BioNTech/Pfizer über die Lieferung von 1,8 Mrd. Impfdosen für die Jahre 2021 bis 2023 an. Damit soll eine ausreichende Anzahl von Auffrischungsimpfungen gesichert und die Möglichkeit geschaffen werden, Kinder und Jugendliche zu impfen. Der BioNTech/Pfizer-Impfstoff sei, so die Kommissionspräsidentin, der wichtigste Impfstoff, der in der EU verwendet werde. (MK)

https://ec.europa.eu/germany/news/20210423-von-der-leyen-im-pfizer-werk_de