Neue Schnelldiagnostik liegt vor

Wie die Kommission am 20. Mai 2020 bekannt gab, kann ein erst Ende März zur Förderung ausgewähltes Forschungsprojekt bereits marktreife Ergebnisse vorzeigen: Wissenschaftler aus dem EU-geförderten Projekt „HG nCoV19-Test“ haben die Genehmigung erhalten, eine Schnelldiagnostik für COVID-19 auf den Markt zu bringen. Innerhalb von 30 Minuten soll das neue tragbare Diagnosesystem verlässliche Ergebnisse liefern.

„HG nCoV19-Test“ ist eines der 18 Projekte zur Corona-Forschung, die im März dieses Jahres zur Förderung ausgewählt worden waren. Ende Januar 2020 hatte die Kommission einen ersten COVID-19-spezifischen Aufruf zur Interessenbekundung veröffentlicht. Dieser war anfänglich mit 10 Mio. Euro ausgestattet und wurde dann schrittweise auf insgesamt 48,5 Mio. Euro aufgestockt. „HG nCoV19-Test“ war Ende März als Nachrücker in Auswahl für diesen Aufruf aufgenommen worden. An dem Projekt sind nach Mitteilung der Kommission öffentliche und private Organisationen aus Irland, Italien, dem Vereinigten Königreich und China beteiligt. Die EU unterstützt die irische Firma HiberGene, die das Projekt koordiniert, bereits seit Juli 2000. Für das aktuelle Projekt gibt die Kommission an, Mittel in Höhe von 930.000 Euro aus Horizont 2020 bereitgestellt zu haben. (MK)

https://ec.europa.eu/germany/news/20200520-forschungsprojekt-corona_de

https://ec.europa.eu/germany/news/20200331-coronavirus-forschung-schnelldiagnostik_de

https://ec.europa.eu/germany/news/20200306-coronavirus_de