Rat verabschiedet Schlussfolgerungen

Die EU-Landwirtschaftsministerinnen und –Landwirtschaftsminister haben bei ihrem Treffen am 15. November 2021 die EU-Waldstrategie 2030 begrüßt und die besondere Bedeutung der Wälder für die Erreichung der Ziele des Grünen Deals herausgestellt.

Bei den Beratungen kamen die Ministerinnen und Minister darin überein, dass den Wäldern beim Übergang der EU zu einer grünen, klimaneutralen und wettbewerbsfähigen kreislauforientierten Bioökonomie eine Schlüsselrolle zukomme. Hierfür sei ein konstruktiver Dialog aller Beteiligten nötig. Darüber hinaus stimmten die Teilnehmenden der Förderung nachhaltiger Holzprodukte zu.

Die Ministerinnen und Minister erinnerten auch daran, dass ein Ausgleich zwischen den ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Aspekten einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung gefunden werden und die Vielfalt der Wälder in den Regionen erhalten bleiben müsse.

Im Zentrum der EU-Waldstrategie 2030 steht eine zentrale Datenerfassung zum Zustand der Wälder in der EU, eine nachhaltigere und ökologischere Bewirtschaftung sowie der Beitrag des Waldes zum Erreichen des EU-Ziels von mindestens 55 Prozent weniger Emissionen bis 2030 gegenüber dem Wert von 1990. Als wichtigem natürlichem Kohlenstoffspeicher kommt dem Wald laut der im Juli 2021 vorgestellten Strategie der Kommission eine Schlüsselrolle auch im Rahmen des europäischen Green Deals zu. Dessen wichtigstes Ziel lautet: Netto-Null-Emissionen bis 2050. (MF)

https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/qanda_21_3548