Sichtbar, konkret und gelebt: Mitmachen bei Europa.

Drahtbericht - der Podcast, der über Rheinland-Pfalz und seine Rolle in Europa und der Welt informiert, gibt mit spannenden Interviews neue Einblicke in die europäischen und internationalen Beziehungen des Landes: In der zehnten Folge geht es um die vielseitige europapolitische Öffentlichkeitsarbeit in Rheinland-Pfalz – denn hier wird Europa schon seit vielen Jahrzehnten gelebt. Doch was genau versteht man unter europapolitischer Öffentlichkeitsarbeit und wie kann sie in Zeiten einer Pandemie gelingen?

Im Interview schildert uns die Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa, für Medien und für Digitales, Staatssekretärin Heike Raab, warum es so wichtig ist, Europa nicht als abstraktes Gebilde zu sehen, sondern auch konkret zu erleben und aktiv dabei mitzumachen.

Mit der Europawoche und dem Europapreis hat die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz vielfältige und zugängliche Formate zur Förderung der europäischen Idee etabliert, um jungen Menschen den Wert unserer „Gemeinschaft der Freiheit und der Demokratie“ zu vermitteln und sie für Europa zu begeistern. Die Europawoche – in diesem Jahr vom 1. bis zum 9. Mai 2021 – zelebriert die Begegnung und lädt Schülerinnen und Schüler ein, die europäischen Nachbarn besser kennenzulernen und gemeinsam neue Räume der Begegnung zu schaffen. Dennis Bug – Lehrer an der Berufsbildenden Schule in Neustadt an der Weinstraße – erklärt uns im Interview, wie sich seine „Europa-AG“ zum Thema „Fake News“ 2020 erfolgreich beim Europapreis beworben hat und wie die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler spürbar dabei hilft, den europäischen Gedanken im Leben und im Schulalltag der Jugendlichen zu verankern.

„Fake News und Populismus“ – eine Theateraufführung der Projektgruppe aus Studierenden der drei Partnerregionen Oppeln in Polen, Burgund Franche-Comté in Frankreich und Rheinland-Pfalz war ursprünglich geplant. Doch wie geht Improvisationstheater in Pandemiezeiten? Das beschreibt Roxana Fiebig-Spindler von der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Mainz-Wiesbaden. Ihre Projektgruppe hat sich 2020 mit einem Beitrag erfolgreich um Förderung im Rahmen der Europawoche beworben.

Im Interview mit Dr. Friedrich Plank von der Gutenberg-Universität Mainz lernen wir das Model European Union Mainz-Projekt kennen, das ebenfalls bereits von der Staatskanzlei gefördert wurde. Bei dieser fünftägigen Simulation einer Verhandlung des Europäischen Parlaments, des Rates und der Kommission lernen Studierende die konkreten Abläufe der Zusammenarbeit in Europa kennen und verstehen. Nicht zuletzt ist Rheinland-Pfalz mit der Gutenberg-Universität Mainz in ein großes europäisches Netzwerk Europäischer Universitäten eingebunden und bietet gemeinsam mit den Partnern in Frankreich und Polen den „Europa-Master“ an.

Die Staatskanzlei freut sich über neue Projektbewerbungen für den Europapreis und die Europawoche. Wir alle befinden uns in einer Ausnahmesituation, daher wurden dieses Jahr die Deadlines fürs Einreichen der Projekte verlängert. Ein abgeschlossenes Europapreis-Projekt kann bis zum 17. Juni 2021 bei der Staatskanzlei eingereicht werden. Projektvorschläge für die Europawoche können Sie bis zum 31. Oktober 2021 einreichen und durchführen. Mehr Infos unter: europa.rlp.de

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