Trio-Ratsvorsitz will mehr Patientenbeteiligung bei der Krebsforschung

Die am 7. September 2021 von den Forschungsministerinnen und -ministern Sloweniens, Portugals und Deutschlands verabschiedeten „Prinzipien für eine erfolgreiche Patientenbeteiligung in der Krebsforschung“ zielen auf eine patientenzentrierte Krebsforschung, die sich noch enger an die Bedürfnisse der betroffenen Patientinnen und Patienten ausrichtet, als es bisher der Fall ist. Krebskrankte und Krebsüberlebende sowie deren Familien sollen die Möglichkeit erhalten, sich aktiv bei der Erforschung der Erkrankung zu beteiligen.

 

Über die onkologische Forschung hinaus sollen die Prinzipien auf die gesamte gesundheitsorientierte Forschung übertragbar sein und dazu beitragen, dass Patientenbeteiligung in ganz Europa zum Standard wird. Nationale und europäische Forschungsbemühungen sollen zudem besser aufeinander abgestimmt werden.

Die Prinzipien wurden in einem europaweiten mehrstufigen Verfahren mit Patientenorganisationen, Forschenden, medizinisch und pflegerisch Tätigen, Vertretern aus Industrie und Förderorganisation und anderen formuliert. Laut Mitteilung des BMBF haben sich in insgesamt über 130 Akteure aus 16 Ländern in ganz Europa in den vergangenen Monaten beteiligt. (MK)

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