| Weltgesundheit

BioNTech: Unterstützung beim Aufbau eines Impf-Ökosystems in Afrika

Am 13. Oktober 2025 haben die Europäische Investitionsbank (EIB) und die Europäische Kommission (KOM) verkündet, BioNTech bei dem Aufbau einer Produktionsstätte für mRNA-Impfstoffe in Kigali, Ruanda, durch die Kombination von Mitteln in Höhe von 95 Mio. Euro zu unterstützen. BioNTech erhält einen Zuschuss von 35 Mio. Euro von der KOM und hat die Option, bei der EIB einen Kredit von bis zu 60 Mio. Euro aufzunehmen.
©Pixabay

In der Produktionsstätte sollen mRNA-Impfstoffe gegen Krankheiten wie Malaria, Tuberkulose, HIV und Mpox produziert werden. Zu diesem Zweck kommen von BioNTech entwickelte modulare Spezialcontainer (BioNTainer) zum Einsatz, die sich schnell aufbauen und an die Produktion unterschiedlicher mRNA-Impfstoffe sowie die lokalen Anforderungen anpassen lassen. Im Erfolgsfall würde somit die erste kommerzielle Produktion von mRNA-Impfstoffen in Afrika ermöglicht werden. Dadurch würde Afrika in die Lage versetzt, seine Gesundheitsprobleme selbst anzugehen und schneller auf Bedrohungen der öffentlichen Gesundheit, wie neue lokale Krankheitsausbrüche, zu reagieren.

Das Projekt findet im Rahmen der Zusammenarbeit von BioNTech, der Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) sowie KOM und EIB statt und trägt zur Umsetzung der Global-Gateway-Strategie der EU bei. 

Weitere Informationen können der Pressemitteilung der EIB entnommen werden. (JH)

Teilen

Zurück