Vorgesehen ist zudem ein neuer Förderaufruf für Safer-Internet-Zentren, spezialisierte nationale Anlaufstellen zur Förderung der sicheren und verantwortungsvollen Internetnutzung, insbesondere durch Kinder und Jugendliche, um eine möglichst flächendeckende Abdeckung in der EU und den assoziierten Staaten sicherzustellen. Ein weiterer Arbeitsstrang stärkt die Zusammenarbeit mehrstaatlicher Europäischer Konsortien für digitale Infrastrukturen. Ergänzende Anpassungen dienen der Umsetzung von Test- und Experimentierräumen für Künstliche Intelligenz sowie der Einführung des europäischen Formats für elektronische Patientenakten und digitaler Gesundheitsdienste.
Schließlich soll das Thema „Situational Awareness and Operational Centre (SAOC)“ – ein geplanter EU-Rahmen für die gemeinsame Lagebeobachtung, Analyse sicherheitsrelevanter Entwicklungen und operative Koordinierung zwischen den Mitgliedstaaten – an die Initiative „European Democracy Shield“ zur Stärkung der Resilienz demokratischer Prozesse gegenüber Desinformation, ausländischer Einflussnahme und hybriden Bedrohungen angeglichen werden.
„Digitales Europa“ ist ein EU‑Förderprogramm, das mit einem Budget von über 8,1 Mrd. Euro gezielt in Schlüsselbereiche wie Hochleistungsrechnen, Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit, fortgeschrittene digitale Kompetenzen und die breite Nutzung digitaler Technologien investiert, um die digitale Transformation von Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft in der EU voranzubringen. Die jetzt beschlossene Änderung baut auf einer ersten Überarbeitung vom Oktober 2025 auf und soll sicherstellen, dass das Programm weiterhin zielgenau in innovative digitale Kapazitäten in der EU investiert.
Weitere Informationen sind der Pressemitteilung der KOM zu entnehmen. (VS)
