Obwohl die Erfolgsquote für die über 17.000 Bewerberinnen und Bewerber bei weniger als zehn Prozent lag, waren gleich drei Anträge von der Johannes Gutenberg‑Universität Mainz (JGU) erfolgreich. Dabei entstammen die Projekte SWITCH, OTMRAM und TwistMag alle der gleichen Arbeitsgruppe im Bereich Magnetismus unter der Leitung von Professor Dr. Mathias Kläui. Mit einer Erfolgsquote von knapp 17 Prozent liegt die JGU damit deutlich über dem europäischen Durchschnitt.
Seit 30 Jahren werden im Rahmen von MSCA exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei ihrer Karriereentwicklung und der Durchführung von herausragenden Forschungsprojekten gefördert. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Mobilität. Außerdem machen inzwischen Unternehmen fast 50 Prozent der teilnehmenden Organisationen aus. 125 der ausgewählten Projekte werden in Deutschland koordiniert. Mit knapp 350 Projekten zieht es aber besonders viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in das seit 2024 wieder zu Horizont Europa assoziierte Großbritannien. Für 164 Forschenden werden zudem Aufenthalte in Ländern wie den USA, Kanada oder Australien gefördert, nach denen die Forschenden aber wieder in die EU zurückkehren müssen.
Ab dem 9. April 2026 haben Postdocs erneut die Möglichkeit, sich im Rahmen der nächsten Ausschreibung auf eine MSCA-Förderung zu bewerben.
Weitere Informationen können der Pressemitteilung der KOM entnommen werden. (KdB)
