Aufbauend auf das Europäische Jahr der Jugend 2022 soll der sogenannte Jugendcheck eingeführt werden, der die Auswirkungen von Gesetzgebung auf Jugendliche prüft und berücksichtigt. In Folge dessen soll auch der Austausch zwischen EU-Institutionen, Jugendorganisationen und –forschenden über eine neue Jugendplattform gefördert werden. Auch der EU-Jugenddialog soll gestärkt werden, ein wichtiges Instrument für die Beteiligung der Jugend.
Die EU-Kommission legte außerdem eine Reihe konkreter Maßnahmen vor, die sich nach den Interessen junger Menschen in den Bereichen Wohlergehen, Klimawandel, Bildung und Beschäftigung, sowie der europäischen Werte und internationalen Zusammenarbeit richten sollen. So soll unter anderem weiterhin an einem gemeinsamen europäischen Hochschulabschluss und den Leitlinien zum Wohlergehen in Schulen gearbeitet werden. Des Weiteren sollen Freiwilligenangebote ausgebaut und die Qualitätsrahmen für Praktika überarbeitet werden. Im Kontext der anstehenden Europawahlen findet auch die Europäische Jugendwoche 2024 statt, deren Hauptthemen Demokratie und die Europawahlen sind.
Durch eine Reihe von Maßnahmen soll so die Beteiligung der Jugend anerkannt und gefördert werden, während gleichzeitig die Jugenddimension in der EU-Politik vertieft wird. (MH)
