| Kreislaufwirtschaft

EU-Staaten wollen weniger Verpackungsmüll

Die EU-Umweltministerinnen und Umweltminister haben sich am 18. Dezember 2023 darauf geeinigt, dass bis 2023 alle auf den Markt gebrachten Verpackungen recycelbar sein müssen. Zudem soll der Verpackungsmüll in der EU bis 2024 um mindestens 15 Prozent im Vergleich zu 2018 reduziert werden.
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Generell sollen sich die neuen Regeln auf alle Verpackungen beziehen, unabhängig von Material des Verpackungsmülls oder seiner Herkunft – einschließlich Industrie, Einzelhandel und Haushalte. Darüber hinaus soll klar gekennzeichnet werden, woraus die Verpackung besteht und wie sie recycelt oder entsorgt werden soll.

Ferner einigten sich die EU-Ministerinnen und Minister auf eine Mindestanzahl von Umläufen für wiederverwendbare Verpackungen. Zudem sollen Teebeutel und Klebeetiketten auf Obst und Gemüse künftig kompostierbar sein. Außerdem könnten Staaten darüber hinaus verpflichtend vorschreiben, dass auch andere Verpackungen wie Kaffeekapseln oder leichte Kunststofftragetaschen kompostierbar sein müssen.

Im nächsten Schritt müssen nun die EU-Staaten mit dem EU-Parlament über die neuen Vorschriften verhandeln, bevor sie in Kraft treten können. (MF)

https://www.consilium.europa.eu/de/meetings/env/2023/12/18/

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