In ihrem Arbeitsprogramm legt die Euro-Gruppe die Schwerpunkte ihrer Arbeit für die kommenden Monate fest, darunter eine engere Koordinierung der Haushalts-und Fiskalpolitik, Fortschritte bei der Banken- und Kapitalmarktunion sowie die Stärkung der internationalen Rolle des Euro.
Beim digitalen Euro einigte man sich auf Leitlinien für die internationale Ausgestaltung. Dazu gehören die Ausgestaltung der Einführung von Höchstgrenzen für Haltebeträge und Vorgaben zum Ausgabeverfahren. Außerdem wurde die Rolle der beteiligten Institutionen – insbesondere der Europäischen Zentralbank und des Rates der Europäischen Union – betont. Die rechtliche Ausgestaltung und Detailarbeit soll unter der dänischen Ratspräsidentschaft weitergeführt werden. Erst im Juli 2025 haben die europäischen Finanzministerinnen und -minister das Ziel der dänischen Ratspräsidentschaft unterstützt, bis Ende des Jahres 2025 eine politische Grundsatzvereinbarung zu erzielen.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Diskussion um die wirtschaftliche Lage im Euroraum. Trotz globaler Unsicherheit sieht die Euro-Gruppe die Konjunktur insgesamt als robust, getragen von stabilen Arbeitsmärkten. Gleichzeitig wird aber die Notwendigkeit betont, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu stärken, um Europas Position im globalen Umfeld abzusichern.
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