Im Rahmen der dritten Ausgabe der Aktionswoche führte der Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten (EMPL) mehrere thematische Sitzungen durch, darunter eine gemeinsame Anhörung mit dem Ausschuss für Wohnungsfragen zu inklusivem Wohnen und barrierefreiem Bauen. Weitere Schwerpunkte waren Unterstützungsangebote für Menschen mit Behinderungen und deren pflegenden Angehörigen am Arbeitsplatz sowie ein Workshop zum selbstbestimmten Leben in der EU.
Auch andere Ausschüsse beteiligten sich: Der Ausschuss für die Rechte der Frauen (FEMM) behandelte die Arbeitsmarktintegration von Frauen mit Behinderungen, der Unterausschuss für Menschenrechte (DROI) den Stand des Behindertenaktionsplans im auswärtigen Handeln der EU. Der Ausschuss für bürgerliche Freiheiten (LIBE) thematisierte bestehende Lücken im Schutz von Rechten und Freiheiten. Zusätzlich fanden Veranstaltungen zu digitaler Barrierefreiheit, inklusivem Sport und Mobilität statt.
Die Aktionswoche unterstreicht den jährlichen Schwerpunkt des EP, die volle und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Europa voranzubringen. Während zentrale Maßnahmen der Europäischen Strategie für die Rechte von Menschen mit Behinderungen (2021-2030) bereits umgesetzt wurden, steht deren Aktualisierung weiterhin aus. Der UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen hatte im Frühjahr 2025 Empfehlungen zur weiteren Verbesserung der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention durch die EU veröffentlicht.
Weitere Informationen sind der Pressemitteilung des EP zu entnehmen. (VS)
