| Gesundheit und Forschung

Partnerschaft gegen Antibiotikaresistenz gestartet

Am 23. September 2025 hat die Europäische Kommission (KOM) den offiziellen Startschuss für die Partnerschaft zur Bekämpfung der Antibiotikaresistenz (OHAMR) gegeben. OHAMR ist mit einem Budget von 253 Mio. Euro auf zehn Jahre angelegt. Die Partnerschaft wird koordiniert vom Schwedischen Forschungsrat, umfasst insgesamt aber 53 Organisationen aus 30 Ländern.
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Aus Deutschland sind das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sowie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Teil des Konsortiums. Deren Beteiligung stellt sicher, dass Einrichtungen in ganz Deutschland von zukünftigen Ausschreibungen im Rahmen der Partnerschaft profitieren können. Die EU steuert über das Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, Horizont Europa, 75 Mio. Euro bei. Die übrigen Mittel kommen von den teilnehmenden Organisationen. 

Mit dem Geld sollen Lösungen für das wachsende Problem von Antibiotikaresistenzen entwickelt werden, die bereits jetzt für über 35.000 Todesfälle in der EU sorgen. Dabei verfolgt die Partnerschaft den One-Health Ansatz, bei dem die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen zusammen betrachtet werden. Schließlich trägt der Einsatz von Antibiotika in der Tiermedizin zur Ausbildung von Antibiotikaresistenzen bei, die dann Auswirkungen auf die gesamte medizinische Versorgung haben. 

Weitere Informationen können der Pressemitteilung der KOM und der Webseite von OHAMR entnommen werden. (KdB)

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