| Energiepolitik

Treffen der EU-Energieminister in Brüssel

Die EU-Energieministerinnen und -minister verlängern die EU-Gasnotfallverordnung um ein weiteres Jahr bis Ende März 2025. Damit folgen sie der Empfehlung der EU-Kommission. Diese sieht eine kollektive Senkung der Gasnachfrage um 15 Prozent gegenüber der durchschnittlichen Nachfrage zwischen April 2017 und März 2022 vor.
Windkrafträder vor blauem Himmel in gelbem Rapsfeld.
©pixabay

Zudem einigten sich die EU-Energieministerinnen und -minister darauf, von der EU-Kommission eine europäische Flexibilitätsstrategie für das Stromsystem entwickeln zu lassen. Nachfrageflexibilität und Speicher sollen darin eine herausragende Rolle spielen, um Stromnachfrage und -erzeugung durch erneuerbare Energien aufeinander abzustimmen und die Notwendigkeit der fossilen Erzeugung zu verringern.

13 EU-Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, hoben in einer gemeinsamen Stellungnahme die Bedeutung von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz für Europas Dekarbonisierung und Wettbewerbsfähigkeit hervor. Das Impact Assessment der EU-Kommission zum 2040-Klimaziel hat laut der Stellungnahme gezeigt, dass erneuerbare Energien bis zu drei Viertel des Bruttoendenergieverbrauchs und 90 Prozent des Stromverbrauchs der EU im Jahr 2040 ausmachen würden. Die 13 Länder fordern die EU-Kommission auf, dafür einen politischen Rahmen zu schaffen. Dazu zählt eine Überarbeitung der Governance-Verordnung. Zweck der Verordnung ist, dass EU-weit gesteckte Energie- und Klimaziele erreicht werden. (MF)

Mehr Informationen hier: https://www.consilium.europa.eu/de/press/press-releases/2024/03/04/security-of-gas-supply-member-states-agree-on-recommendation-to-continue-voluntary-demand-reduction-measures/

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